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Kommunalwahlprogramm der CDU Karlsruhe 2009-2014

2. Familie

Für die CDU Karlsruhe stand und steht die Familie im Mittelpunkt unserer Gesellschaft und bildet ihr Fundament. Dies entspricht unserem christlichen Menschenbild. Deshalb setzen wir uns für die gesellschaftliche Anerkennung der Familienarbeit ein. Der Zusammenhalt unserer Familien ist Voraussetzung für die Solidarität in unserer Gesellschaft. Die Familie ist die beständigste Form des Zusammenlebens in der Gesellschaft. In ihr erfahren Menschen Geborgenheit und Zuwendung. Hier erleben sie die Solidarität zwischen den Generationen. In Familien können am besten die igenschaften und Fähigkeiten entwickelt werden, die Voraussetzung und Grundbestandteil einer freien und verantwortlichen Gesellschaft sind: Liebe und Vertrauen, Toleranz und Rücksichtnahme, Opferbereitschaft und Mitverantwortung, Selbstständigkeit und Mündigkeit. Für uns ist die Ehe ist das Leitbild der Gemeinschaft von Frau und Mann. Sie ist die beste Grundlage für die gemeinsame Verantwortung von Mutter und Vater in der Erziehung der Kinder und gerade aus diesem Grund in unserer Verfassung besonders geschützt. Die CDU Karlsruhe unterstützt alle anderen Formen der Familie, in denen sich Menschen für Kinder entschieden haben, seien es nun Alleinerziehende oder nichteheliche Lebensgemeinschaften, die mit ihren Kindern zusammenleben oder verantwortlich für nahe Angehörige sorgen. Karlsruhe soll zur
familienfreundlichsten Großstadt in Baden-Württemberg werden.

Wir wollen:

  • ein ausreichendes Angebot von wohnortnahen Kindertagesstätten zur Verfügung stellen und den weiteren Ausbau an Betreuungsplätzen für Kinder vorantreiben. Neben der Schaffung von Plätzen für 0 – 3-jährige Kinder müssen zusätzliche Ganztagesplätze für Kinder ab 3 Jahren geschaffen werden. Damit ein nahtloser Übergang in der Grundschule gewährleistet werden kann, muss der Ausbau der Schülerhorte fortgesetzt werden. Hierbei unterstützen wir ausdrücklich das Engagement der freien Träger und der Betriebe.
  • flexible und am Bedarf orientierte Öffnungszeiten von Kindertagesstätten und für Einzelfälle auch das Angebot einer 24- Stunden-Betreuung
  • eine zentrale Anlaufstelle für Kindergartenplätze einrichten, damit die Eltern sofort einen Überblick erhalten, in welcher Einrichtung wann ein Platz für ihr Kind zur Verfügung steht und somit die Kinder nicht in mehreren Einrichtungen gleichzeitig angemeldet werden
  • die Errichtung weiterer Mehrgenerationenhäuser fördern
  • die Familien durch Elternbildung, Erziehungshilfen, Familienberatung, Nachbarschaftshilfe und Selbsthilfeeinrichtungen fördern und die Unterstützung im frühkindlichen Bereich weiterausbauen
  • die bereits begonnenen Aktivitäten im Bereich Frühe Prävention weiter ausbauen werden und Startpunkt-Familienzentren in weiteren Stadtteilen einrichten. Dort werden bedarfs- und sozialraumorientierte Angebote der Beratung, Familienbildung und Entlastung organisiert und koordiniert
  • Familienhebammen in Karlsruhe einsetzen, die gezielt Familien in der Schwangerschaft und vor allem im ersten Jahr nach der Geburt zu Hause betreuen
  • eine besondere Förderung der Mehrkindfamilie (3 oder mehr Kinder) durch z. B. vergünstigte Eintritte in öffentliche Einrichtungen wie Bäder, Zoo, Museen etc.

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