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Kommunalwahlprogramm der CDU Karlsruhe 2009-2014

3. Jugend & Senioren

Eine Stadt für Kinder und Jugendliche ist eine Stadt mit Zukunft. In der Jugend wird die Grundlage gelegt, welche Wertvorstellungen, Ideen und Vorbilder Orientierung für das weitere Leben geben. In dieser Phase müssen wir die Jugendlichen auch für unsere freiheitliche Gesellschaftsordnung begeistern. Dazu bedürfen Kinder und Jugendliche auch außerhalb von Elternhaus, Betreuungseinrichtungen und Schulen eines Umfelds, das sie in ihrem Heranwachsen und ihrer Entwicklung fördert. Gleichzeitig erfahren sie so auch Selbstständigkeit und Eigenverantwortung. In der Jugendarbeit kommt gerade den christlichen Kirchen bei der Vermittlung von Werten und Anregungen zur Orientierung des künftigen Lebens eine wichtige Rolle zu. Darüber hinaus muss kommunale Jugendpolitik aber auch der gesellschaftlichen Wirklichkeit mit einem breiten Spektrum vielfältiger Angebote Rechnung tragen. Gesellschaftliches Engagement von Jugendlichen muss ebenso gefördert werden, wie die Übernahme von Verantwortung durch Jugendliche. Auch für die Jugendpolitik gilt: Die kleinere Einheit – Familie, Verein, kirchliche- und freie Träger – hat Vorrang vor dem Staat.

Wir wollen:

  • insbesondere Kinder und Jugendliche frühzeitig über Suchtgefahren aufklären. Eine enge Vernetzung aller im Bereich der Prävention aktiven Gruppen und gezielte Kontrollen sind dabei unerlässlich.
  • suchtkranken Karlsruher Jugendlichen gezielt helfen. Dafür ist es nötig, die Kultur des Verschweigens und Verdrängens, wie sie z. B. noch in vielen Schulen und Vereinen herrscht, zu brechen.
  • mehr mobile Sportangebote.
  • Jugendarbeit mehr aus den Jugendhäusern heraus auch auf die Plätze und Straßen erweitern
  • mehr Betreuung durch Streetworker, die auch im Kontakt mit dem Elternhaus stehen.
    Freizeitaktivitäten zwischen Jugendlichen verschiedener Herkunftsländer fördern um Verständnis zwischen den Kulturen zu erzielen.
  • dass besonders die Jugendarbeit der Vereine und sonstigen Organisationen unterstützt wird.
  • Jugendarbeit der Vereine finanziell besser fördern.
  • dass Vereine und sonstige Organisationen auch bei der Suche nach Räumlichkeiten für ihre Jugendarbeit besonders gefördert werden sollen und ihnen bei der Raummiete entgegengekommen wird.

Ältere Menschen sollen sich in Karlsruhe wohlfühlen. In Karlsruhe leben derzeit über 50.000 Menschen, die älter als 65 Jahre sind. Die Belange der Senioren zu berücksichtigen, haben bei der CDU stets einen sehr hohen Stellenwert. Die CDU erkennt die Lebensleistung älterer Menschen an und baut auf den Zusammenhalt der Generationen. Die Kompetenz und Erfahrung der Senioren sind eine Bereicherung für die Gesellschaft. Daher müssen die Voraussetzungen geschaffen werden, dass Senioren möglichst lange ein aktives, selbstständiges Leben führen könnten. Mit der Förderung von verschiedenen Initiativen im Bereich des bürgerschaftlichen Engagements will die CDU im Zusammenwirken mit den Kommunen und anderen Institutionen ermöglichen, dass sich ältere Menschen auch nach dem Ausscheiden aus dem Beruf verstärkt mit ihrer Lebenserfahrung und Leistungsfähigkeit aktiv in die Gesellschaft einbringen können.

Wir wollen:

  • der älteren Generation die Einbringung ihrer Lebenserfahrung in die Entscheidungen der Stadt ermöglichen.
  • das Engagement in Ehrenämtern fördern.
  • die Weiterbildungswünsche der älteren Generation bei Trägern der Erwachsenenbildung und an der Universität unterstützen. Wege finden, den Erfahrungsschatz, die Stärken und Kompetenzen von Senioren für die jüngeren Generationen stärker zu nutzen, z.B. durch „Einsatz" in Schulen oder im Jugendzentrum als Seniorpartner bei bestimmten Projekten, Unterstützung von Existenzgründern und jungen Unternehmern)
  • die Förderung des Baues seniorengerechter Wohnanlagen und Einrichtungen für generationenübergreifendes Zusammenleben.
  • Altentages - und Begegnungsstätten, sowie die Aktion „Essen auf Rädern“ fördern.
  • Bedarfsgerechte betreute Seniorenwohnungen mit ansprechenden Gemeinschaftseinrichtungen unterstützen und ermöglichen.
  • gute und ortsnahe Versorgungsstrukturen mit bedarfsorientiertem Angebot für die ältere Generation sichern.
  • die Zuwendung und Pflege in der gewohnten Umgebung oder in wohnortnahen Einrichtungen sicherstellen.
  • den hohen Bedarf an persönlicher Sicherheit in den Wohnungen, im Straßenverkehr, bei der Teilnahme am öffentlichen Leben und im gesamten Gemeinwesen für die ältere Generation gewährleisten.
  • bei der Gestaltung von Straßen und dem öffentlichen Nahverkehr nachhaltig auf ältere Menschen Rücksicht nehmen.
  • die Förderung der Nachbarschaftshilfe
  • die Unterstützung und Anregung von Kontakten der Senioren untereinander, sowie die Schaffung und Pflege von Begegnungsräume verteilt über die Gemeinde (Bürger - und Familienzentren)
  • die Förderung von Bildungsangeboten für Senioren.
  • Barrierefreiheit für Senioren und Behinderte.
  • die Plätze und Höfegestaltung insbesondere unter dem Blickwinkel der Aufenthaltsqualität fortentwickeln und das Plätzekonzept der Stadt Karlsruhe unterstützen.

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